Trekstor insolvent

Trekstor insolvent

27.07.09 Rettung soll möglich sein

von Thomas Wagenknecht  kommentieren

 

Trekstor, ein Hersteller und Händler für tragbare Abspiel- und USB-Geräte, hat beim Gericht in Darmstadt Insolvenz angemeldet. Den Geschäftsbetrieb soll nun ein Insolvenzverwalter fortführen. Die Zeichen für eine Rettung des in Schieflage geratenen Unternehmens stehen aber gut.

Ziel der Sanierungsbemühungen ist, die Arbeitsplätze zu sichern und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Bemerkenswert für die Branche ist die Tatsache, dass das Unternehmen seine Produkte zum größten Teil am Sitz des Unternehmens in Lorsch fertigt. Ein Großteil der 120 Mitarbeiter wird in Deutschland beschäftigt, weitere Standorte befinden sich in Großbritannien und Italien. Auf eine Verlagerung der Produktion ins Ausland wurde in der Vergangenheit im Hinblick auf die Qualität der Produkte und der Unterstützung der Region konsequent verzichtet, heißt es in einer Presseerklärung.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist aufgrund der vorgefundenen Voraussetzungen optimistisch. Rechtsanwalt Dr. Jan Markus Plathner betont aber: „Ein tragfähiges Sanierungskonzept bedarf der Unterstützung aller Beteiligten – insbesondere der Kunden und der Lieferanten“. Mit der Hausbank des Unternehmens sei schon Kontakt aufgenommen wurden, die Zeichen stünden gut.

Geschäftsführer Daniel Szmigiel hatte Trekstor 2001 in Hessen gegründet und es bis 2006 auf einen Umsatz von über 200 Millionen Euro gebracht. Aufsehen erregte eine unglückliche Namensgebung: Ein schwarzer MP3-Player aus der i.Beat-Reihe wurde in einer Pressemeldung als i.Beat blaxx angekündigt, was so ausgesprochen wird wie „I beat blacks“ (Ich schlage Schwarze). Nachdem der Fehler in den Blogs die Runde drehte, wurde der Name geändert.

via Trekstor, Wikipedia


Und tschüss MP3-Player…?

Und tschüss MP3-Player…?

29.06.09 Handys verdrängen den Klassiker

von Thomas Wagenknecht  kommentieren

 

Die Zukunft der reinen MP3-Player sieht, laut der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (Gfu) und dem Nürnberger Marktforschungsunternehmen Gfk, düster aus. Während 2004 noch über 50 Prozent der Geräte für Musikwiedergabe aus iPod & Co. bestanden, sind die Marktanteile der “Wenig-Könner” heute auf unter 15 Prozent gesunken. Stattdessen greift der moderne Mensch von heute auf sein Handy zurück. Trotz Qualitätsverlusten und teilweise umständlichen Prozedere zur Datenübertragung gehen 66 Prozent der Musikwiedergabe auf die mobilen Alleskönner zurück. Weitere 17 Prozent entfallen auf die sogenannten Multimedia-Geräte, die neben Musik auch Videos, Spiele oder Bilder anzeigen können.

Dass dies aber nicht das Ende des klassischen MP3-Players bedeuten muss, zeigt die Entwicklung im Fotobereich. Hier hat sich das Verhältnis seit 2004 wieder zugunsten der reinen Fotokameras entwickelt, obwohl Fotohandys und Smartphones zu der Zeit ursprünglich über 60 Prozent des Marktes inne hatten. Zwischenzeitlich gingen die Marktanteile zwar noch weiter zurück, mittlerweile haben sich die Digitalkameras aber auf etwas über 30 Prozent eingepegelt.
Trotz “Geiz ist geil”-Mentalität setzt ein Teil der Deutschen weiterhin auf Qualität. Die verbaute Technik in den Mobiltelefonen reicht bis heute (wenn überhaupt, dann nur in wenigen Fällen) nicht an die hochwertigen Bilder einer Digitalkamera heran. Zudem wirken sich gesunkene Preis bei Spiegelreflex- und Bridge-Geräten positiv auf den Trend aus.

Steht “Qualität im Vordergrund, so haben hoch entwickelte Spezialgeräte nicht nur ihre Berechtigung, sondern auch dauerhaft interessante Marktchancen”, sagte Rainer Hecker, Gfu-Aufsichtsratsvorsitzender. Und so kann man auch glauben, dass der iPod zukünftig nicht so schnell die große Bühne verlassen wird.

via Golem
Foto via flickr von re-ality (cc)


Bye, bye, Zune!

Bye, bye, Zune!

14.01.09 Stellt Microsoft den MP3-Player ein?

von Thomas Wagenknecht  Ein Kommentar

 

Wir konnten ihn nie kennenlernen…
Denn in Deutschland wurde der Zune, Microsofts “Antwort” auf den iPod, nie veröffentlicht. Wer ihn haben wollte, musste Glück bei eBay beweisen oder sich das Ding ab rund 100 US-Dollar aus einem ausländischen Shop bestellen.

Doch nun verdichten sich die Zeichen dafür, dass Microsoft den Zune sehr bald einstellen wird. myoon sagt euch, was dran ist.

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Ihr habt doch ‘n Schaden!

Ihr habt doch ‘n Schaden!

14.10.08 MP3-Player machen taub

von Thomas Wagenknecht  8 Kommentare

 

Gott sei Dank ist das hier kein Podcast, sondern ein Blog, denn ansonsten könnten uns wohl einige nicht ganz hören. Ein neues Gutachten der EU ergeben hat, setzen sich 5 bis 10 Prozent der Nutzer von MP3-Playern der Gefahr aus, dauerhaft ihr Gehör zu verlieren.
Wer z.B. nur fünf Stunden pro Woche mit hoher Lautstärke (über 89 dB) seinen MP3-Player hört, kann nach bereits 5 Jahren sein Gehör dauerhaft verlieren.

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StumbleAudio – neuer Online Player

StumbleAudio – neuer Online Player

23.07.08 Fehlt nur noch das passende Getränk dazu

von Jörn Goetze  kommentieren

 

Auf stumbleaudio.com kann man sich auf eine feine Entdeckungsreise durch 19 Musikgenres begeben und auf neue Musik von Independentkünstlern stoßen.

Ich habe mich erstmal durch die Latin-Abteilung gehorcht und mir in Gedanken einen Mojito am Playa Bonita genehmigt.

Die Seite überzeugt durch Übersichtlichkeit und beim Player hat man sich richtig Mühe gegeben.


 

Wie kann man Männer mit Lego bei der Stange halten?
Entweder werden sie Väter und bauen mit ihren Knirpsen weiter fleissig Burgen und Schlösser, oder sie greifen bei homeloo zu.
Die nicht lizenzsierten Bauklötzer kann man ganz trendy mit einem iPod zusammendocken und ab geht der Technikspaß. Und da Ostern naht, können Frauen ihren grossen Kinder damit ein verschmitztes Lächeln ins Gesicht zaubern.

Gelesen bei neuerdings.com