400% mehr YouTube Uploads

400% mehr YouTube Uploads

30.06.09 Seit Freitag dank dem neuen iPhone

von Thomas Wagenknecht  4 Kommentare

 

Oh, oh – da blüht dem ohnehin schwer unrentablen YouTube ein richtiger Kracher. Google gab gestern bekannt, dass die Video-Uploads bei YouTube um satte 400% seit dem vergangenen Freitag gestiegen seien. Das lässt sich fast nur auf den Release des neuen iPhone 3GS zurückführen, das weltweit bereits über eine Million Mal verkauft wurde. Während das Design gleich geblieben ist, haben sich vor allem die inneren Werte des mobilen Alleskönners verbessert. Neben der doppelten Rechengeschwindigkeit, ist das iPhone nun auch in der Lage Videos aufzunehmen – und direkt auf YouTube (oder MobileMe) hochzuladen. Mit der Möglichkeit Videos sogar über 3G-Netzwerke (UMTS oder Edge) aus der Hand ins Internet zu übertragen, ist es kein Wunder, dass Millionen neue Schnipselchen eingereicht wurden.

Dabei nimmt YouTube’s Upload-Traffic nicht erst seit Freitag zu. Music Ally hat herausgefunden, dass mobile Uploads um unglaubliche 1700% in den letzten sechs Monaten zugenommen haben. Ein eindeutiger Trend: Mit immer mehr videofähigen Handys und erschwinglicheren Raten für mobiles Internet werden die privaten Nutzervideos zunehmen.
Musiker können davon durchaus auch profitieren. So wird es immer wahrscheinlicher, dass auch ein noch so kleines Kellerkonzert im Netz landet. Wer sich richtig in Szene setzt, hat gute Chancen auf eine annehmbare Promotion.

Da viele kreative Köpfe dieses Blog lesen: Habt ihr schon das neue iPhone 3GS ausprobiert?
Tausende Tonnen von Videos bei YouTube gingen nämlich schlichtweg auf Tests zurück. Eine Auswahl an kurzen Ausschnitten von Baseball-Spielen, Besuchen bei Großmutter oder aus dem Apple Store gab es auf der ganzen Welt zu sehen. In dem Sinne, frohes Filmen!

via Ars Technica
Foto von Apple


Und tschüss MP3-Player…?

Und tschüss MP3-Player…?

29.06.09 Handys verdrängen den Klassiker

von Thomas Wagenknecht  kommentieren

 

Die Zukunft der reinen MP3-Player sieht, laut der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (Gfu) und dem Nürnberger Marktforschungsunternehmen Gfk, düster aus. Während 2004 noch über 50 Prozent der Geräte für Musikwiedergabe aus iPod & Co. bestanden, sind die Marktanteile der “Wenig-Könner” heute auf unter 15 Prozent gesunken. Stattdessen greift der moderne Mensch von heute auf sein Handy zurück. Trotz Qualitätsverlusten und teilweise umständlichen Prozedere zur Datenübertragung gehen 66 Prozent der Musikwiedergabe auf die mobilen Alleskönner zurück. Weitere 17 Prozent entfallen auf die sogenannten Multimedia-Geräte, die neben Musik auch Videos, Spiele oder Bilder anzeigen können.

Dass dies aber nicht das Ende des klassischen MP3-Players bedeuten muss, zeigt die Entwicklung im Fotobereich. Hier hat sich das Verhältnis seit 2004 wieder zugunsten der reinen Fotokameras entwickelt, obwohl Fotohandys und Smartphones zu der Zeit ursprünglich über 60 Prozent des Marktes inne hatten. Zwischenzeitlich gingen die Marktanteile zwar noch weiter zurück, mittlerweile haben sich die Digitalkameras aber auf etwas über 30 Prozent eingepegelt.
Trotz “Geiz ist geil”-Mentalität setzt ein Teil der Deutschen weiterhin auf Qualität. Die verbaute Technik in den Mobiltelefonen reicht bis heute (wenn überhaupt, dann nur in wenigen Fällen) nicht an die hochwertigen Bilder einer Digitalkamera heran. Zudem wirken sich gesunkene Preis bei Spiegelreflex- und Bridge-Geräten positiv auf den Trend aus.

Steht “Qualität im Vordergrund, so haben hoch entwickelte Spezialgeräte nicht nur ihre Berechtigung, sondern auch dauerhaft interessante Marktchancen”, sagte Rainer Hecker, Gfu-Aufsichtsratsvorsitzender. Und so kann man auch glauben, dass der iPod zukünftig nicht so schnell die große Bühne verlassen wird.

via Golem
Foto via flickr von re-ality (cc)


Nokia Comes with Nothing

Nokia Comes with Nothing

23.04.09 Abo-Konzept geht nicht auf, aber kommt nach Deutschland

von Thomas Wagenknecht  6 Kommentare

 

Über die Liebe der Musikindustrie zu Abonnementmodellen und den Ansatz des Mobiltelefonherstellers Nokia hatte ich zuletzt im Feburar berichtet. Nun ist der letztgenannte Service auf der Insel gestartet. Jedoch alles andere als erfolgreich, denn wie Music Ally berichtet, haben sich innerhalb von 6 Monaten gerade einmal 23.000 Nutzer dafür begeistern können.
Schon bald will Nokia das Modell auch hierzulande auf den Markt bringen. Darum die Frage: Woran lag es!?

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