Nachdem die bisherigen Verhandlungen des Digitalvertiebes Finetunes GmbH mit last.fm scheiterten, sieht sich finetunes gezwungen das Social Music Netzwerk abzumahnen.

Der Grund zur Abmahnung: last.fm bietet in in Kooperation mit dem Springer-Verlag und der Spiegelnet GmbH die Musik von Finetunes ohne erforderliche Erlaubnis als Stream an.

Finetunes-Geschäftsführer Oke Göttlich dazu:

"Wir sind ausdrücklich dafür, dass der digitale Musikmarkt weiterhin mit innovativen Geschäftsmodellen wie last.fm bereichert wird, solange die Rechteinhaber mit einbezogen werden, wie es von ähnlichen Musikangeboten im Internet bereits üblich ist. Es kann nicht sein, dass die Künstler, obwohl ihre Musik mehr denn je genutzt wird, nicht angemessen entlohnt werden."

Gelesen bei laut


"Umsonst hat gewonnen" – Die Zukunft der Musikindustrie

"Umsonst hat gewonnen" – Die Zukunft der Musikindustrie

01.09.08 Höhrenswerte Feuilleton-Reihe von Deutschlandradio Kultur

von Jörn Goetze  kommentieren

 

Deutschlandradio Kultur fragt in seiner Feuilleton-Reihe "Umsonst hat gewonnen" Leute aus dem Musikbusiness, wie sie mit den Veränderungen umgehen und wie sich für sie selbst die Zukunft gestalten kann.

Mit dabei: Der Produzent Mario Thaler (The Notwist), Christof Ellinghaus (Chef des deutschen Independent-Labels City Slang) und Oke Göttlich (Geschäftsführer der Internetplattform "Finetunes")

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adTunes ist ein neuer Musik-Streaming-Dienst à la last.fm. Ab morgen 16 Uhr haben vorerst 100 000 Leute die Möglichkeit das Internet-Radio zu testen. Dessen Features sind das kostenlose Streaming von Songs, beliebig häufig und in beliebiger Reihenfolge, stimmungsbezogene oder selbst kreierte Kanäle, adCharts und eine ausführliche Suche nach Genre, Künstler etc. Songs gibt es zum Beispiel von Sony BMG und EMI und dank der Kooperation mit finetunes auch von kleineren Labels. Alles komplett finanziert über Werbung und die wird bestimmt nicht zu knapp ausfallen.

gelesen bei www.heise.de