Wie die Musikindustrie von Comics lernen kann

Wie die Musikindustrie von Comics lernen kann

12.10.08 ... das lest Ihr bei hypebot

von Chris  kommentieren

 

Was haben Musikindustrie und Comics gemeinsam? eine ganze Menge, meint Scott Perry von New Music Tipsheet in einem Gastbeitrag, bei hypebot.

Zuerst, so Scott, könne man die beiden Branchen vergleichen, da die Comicindustrie, genau wie die Musikindustrie, ein Multimillionen Dollar Geschäft mit Lizenzen von geschaffenen Stars wie Superman etc. gefahren hat. Damals fand man die Comichefte der Superhelden überall und sie wurden tonnenweise verkauft, dann kam eine Flut von vielen Subhelden Heftchen auf den Markt.

And, just like music, many of these titles are lucky just to break even, especially with a single national distributor that can command SIXTY percent of the wholesale price. Yep! Just like the music biz, many of these books don’t make any money at all in comic book sales. And sadly, comic book creators get even less chicks than the drummer (although for the record, the comic book groupies that are out there are pretty hot).

So why do people get into the biz? Well, besides the passion of pursuing their dreams and the gratification of an occasional “thank you” from fans, these artists’ creations have the potential to make a TON of cash in merch, licensing, and movie sales! ESPECIALLY now that every agent from CAA and the like use Comic-Con to sniff out new talent and material to re-purpose for TV shows and movies.

Der ganze Artikel ist bei hypebot zu lesen.


Musikerplattform SoundCloud startet

Musikerplattform SoundCloud startet

12.10.08 und stößt laut Netzwertig Beta-Tester vor den Kopf

von Chris  kommentieren

 

Über SoundCloud haben wir bereits berichtet.

SoundCloud ist ein Dienst wo Musiker und Labels ihre Songs vorstellen und ihren Fans präsentieren und zur Diskussion stellen können.

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youlicense.com - Marktplatz für Musik

youlicense.com - Marktplatz für Musik

09.10.08 Musiker können ihre Musik online anbieten

von Chris  kommentieren

 

youlicense.com ist ein Dienst auf welchem Musiker ihre Songs anbieten können. Der Clou dabei ist, dass Interessenten die Musik nicht nur kaufen können, sondern auch direkt die Lizenz für die Musik. Dies hat den Vorteil, dass man nicht direkt mit dem Lizenzinhaber verhandeln muss, sondern dies einfach online tätigen kann. Dabei bietet youlicense standarisierte Verträge an, was einfach für beide Seiten ist.

Das ist gleich für viele Branchen sehr praktisch und effektiv: Webdesigner, die Filmbranche, Musik für Mobiltelefone, und für sonstige Projekte wo man Sounds braucht.

Man bedenke welche Innovation z.B. iStock für Grafiker bedeutet. Da lassen sich Bildlizenzen gegenüber herkömmlichen Anbietern sehr günstig erwerben. Dabei ist die Qualität und Quantität der Bilder wirklich beachtlich.

Die Suche ist intuitiv. Ich habe mal nach George Clinton (Godfather of Funk) gesucht und bekomme direkt ein paar Songs angeboten.

Leider werden nicht direkt die Preise angezeigt. Das ist schade. Dafür muss man sich erst registrieren.

via Web2Null, Techcrunch


iTunes bleibt uns erhalten

iTunes bleibt uns erhalten

06.10.08 Keine höheren Lizenzgebühren

von Chris  Ein Kommentar

 

Wie myoon berichtete wollte der Verband amerikanischer Musiker National Music Publishers’ Association (NMPA) die Tantiemen für Musiker von 9 Cent auf 15 Cent pro Song anheben.

Das Copyright Royalty Board (CRB) in Washington hat heute den Antrag abgelehnt und die bisherige Royalty Rate in Höhe von 9 US-Cents pro Song auch für die kommenden fünf Jahren festgelegt.

Apple hatte damit gedroht den Vertrieb von Musik über iTunes komplett einzustellen, begründete dies mit der Aussage, dass Apple den Vertrieb knapp am Limit kalkuliert und Kunden nicht bereit wären mehr als 99 ct pro Song zu zahlen.

Wie viel genau Apple pro Song an die Labels insgesamt bezahlt hält das Unternehmen unter Verschluss. Branchenkenner spekulieren lauft Heise auf ca. 70 ct.

via heise


last.fm & CBS

last.fm & CBS

06.10.08 Synergien nutzen

von Thomas Wagenknecht  kommentieren

 

ReadWriteWeb setzt seine Interview-Serien mit dem last.fm-Gründer Richard Jones fort, der im 2. Teil über das Geschäftsmodell spricht.

Dabei bringt er zuerst natürlich zum Ausdruck, wie toll die Kooperation mit CBS ist.
Wer es noch nicht wusste: das amerikanische Network kaufte last.fm im Mai für mehrere Millionen Dollar. Und die Jungs haben eine schnelle Integrationsmöglichkeit gefunden. Anders als vielleicht so manches deutsches Medienhaus, das sich ein Web 2.0 Startup angeeignet hat.

In einer Gesangsshow wurden passend zu den Titel eine Bauchbinde gezeigt, die mit dem Motto “Listen Again” für last.fm warb. Laut Jones sollen 22.000 Leute direkt über diese Aktion wöchentlich auf den Musik-Streaming-Dienst gekommen sein.

“It’s that kind of promotion that reflects how much CBS understands the Last.fm experience and how to weave it into their established brands in a way that makes sense to audiences on both sides.”, erklärt “Mr Scrobble Himself”.

Zudem wolle last.fm in Zukunft sogenannte “Smart Ads” verkaufen. Wie diese genau funktionieren ist noch offen, aber sie sollen das einzigartige last.fm-Erlebnis mit einer unaufdringlichen, aber wirksamen Werbung verbinden. (Na vielen Dank…) Dazu wolle man den Stab weiter ausbauen. Bislang sind über 100 Mitarbeiter in der Londoner Zentrale beschäftigt, hinzu kommen noch Externe von Microsoft, Amazon, Google und Skype.

Das gesamte Interview gibt’s bei RWW.


Die Featured Artists Coalition macht Mobil

Die Featured Artists Coalition macht Mobil

04.10.08 Künstler streben nach mehr Eigenbestimmung und Rendite

von Chris  kommentieren

 

Den Plattenfirmen bläst noch mehr Wind ins Gesicht. Von Robbie Williams bis David Gilmour: rund 60 Rock- und Pop-Millionäre haben sich unter dem Dach der FAC (Featured Artists Coalition) zusammen geschlossen.

Neben einem größeren Anteil an Erlösen geht es aber auch daran, mehr Rechte an der Art der Vermarktung Ihrer Werke zu erhalten. Den Plattenfirmen soll lediglich die Nutzung der Musik in Lizenz möglich sein.

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Nokia - Comes With Music

Nokia - Comes With Music

04.10.08 Jetzt auch EMI inside

von Chris  kommentieren

 

Nokia kündigt nun auf dem Nokia Remix-Event das Debut ihres Comes with Music Digital Entertainment Service an. Gekoppelt daran wurde das neue Handy Nokia 5800 XpressMusic, welches wir bereits aus dem neuen Batman-Film “The Dark Knight” kennen.

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last.fm-Gründer im Interview

last.fm-Gründer im Interview

02.10.08 Trends des freien Radios

von Thomas Wagenknecht  kommentieren

 

last.fm ist dieser Tage ziemlich beliebt. Mitbegründer Martin Stiksel und sein Counterpart Richard “Mr. Scrobbel” Jones wurden zu den Trends der Musikbranche und der Zukunft von last.fm befragt.

Martin Stiksel stand turi2.tv gegenüber und plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen. Man wolle keinem herkömmlichen Radiosender etwas wegnehmen und sei nicht im Zwist mit den Plattenfirmen. Stattdessen seien diese last.fm dankbar für das stimulierte Interesse.
“Plattenfirmen haben nach wie vor eine sehr substantielle Rolle”, erklärt Stiksel die aktuelle Situation. In Zukunft werden sie weiterhin eine große Rolle spielen. Superstars kommen nicht von ungefähr und bräuchten einen großen Marketing- und Organisationsapparat, den eben nur die Majors liefern könnten.
Der Fokus verlagere sich momentan auf Livekonzerte und Festivals, die größer wie nie zuvor sind.
Labels würden das nun auch erkennen und sich zunehmend daran mit Werbe-, Ticket- und Merchandisingeinnahmen beteiligen.

last.fm werde weiterhin seinen Audio-Spot-freien Charakter behalten, Werbung wird ausschließlich auf der Website platziert.

Zudem versicherte Stiksel, dass Warner bald zurückkäme. Selbiges bestätigte auch Richard Jones bei RWW. Dieser ging im 1. Teil des Interview mehr auf die US-Konkurrenz ein. Er sehe große Vorteile gegenüber MySpace Music und Imeem, die mit dem last.fm Musikkatalog und der Usability noch nicht mithalten könnten, obwohl Imeem mittlerweile Nummer 1 in den Staaten ist.

via turi2 & Read Write Web
Foto von juanpol


Apple droht mit iTunes-Schließung

Apple droht mit iTunes-Schließung

02.10.08 Preiserhöhung kann nicht verkraftet werden

von Thomas Wagenknecht  3 Kommentare

 

Da ist ganz schöner Ärger im Verzug! Der Verband amerikanischer Musiker entscheidet heute, ob die Tantiemen von bislang 9 Cent auf 15 Cent pro Song angehoben werden.
Sollte das passieren, so iTunes-Chef Eddy Cue, würde man den Music Store lieber schließen, ehe man Verluste einfährt. myoon hat die ganze Story.

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Norwegen sagt “nei” zu iTunes-DRM

Norwegen sagt “nei” zu iTunes-DRM

01.10.08 EU-Länder erhöhen Druck

von Thomas Wagenknecht  kommentieren

 

“Ein Verbraucher hat das Recht, digitale Inhalte, die er im Internet gekauft hat, auf einem Abspielgerät seiner Wahl zu nutzen”, meint der norwegische Verbraucherschutzminister Björn Erik Thon.
Nach norwegischem Recht ist es nicht zulässig, dass Apple Musiktitel über iTunes mit einem DRM-Schutz vertreibt, der es Usern (fast) unmöglich die Songs auf ein anderes Abspielgerät, außer dem iPod, zu übertragen.

Deshalb hat Thon nun Beschwerde bei der Marktaufsicht eingelegt, die Apple bis November Zeit für eine Stellungnahme einräumt. Die Norweger hatten Apple schon einmal auf den Verstoß hingewiesen und bis zum Oktober 2007 eine Deadline gesetzt. Dass es jetzt erst zu neuem Druck kommt, hat wohl damit zu tun, dass in der Zwischenzeit neue Gespräche geführt wurden. An selbigen beteiligten sich in Berlin auch andere Länder der Europäischen Union, wie Finnland und Dänemark, aber auch Frankreich und Deutschland.

Dabei hatte Apple den Verbraucherschützern versichert, in Zukunft DRM-freie Musik verkaufen zu wollen. Bekanntlich besteht aber weiterhin mehr als die Hälfte aller angebotenen Titel aus einem Digital Rights Management-Format.

Ob sich nun etwas ändern wird ist fraglich. Zumindest nicht auf schnellem Wege. iTunes stockt zwar DRM-freie Titel mehr und mehr auf, aber bis man hier gerade auch die neusten Songs ohne Schutz anbieten kann - gerade die Mainstream-Hits der Majors - wird es noch lange dauern. Ein Vorstoß Frankreichs scheiterte bereits 2006.

Ich finde es persönlich schon fast unfair nur gegen iTunes zu vorzugehen, auch wenn es richtig ist.
90% aller anderen Digital Music Anbieter vertreiben ausschließlich mit DRM. Allen voran Deutschlands zweitgrößter Store Musicload.

via Golem & CNET
Foto von tanals.