Music Business

diese Kategorie abbonnieren: RSS Feed LogoRSS

ForMyBand - Musikplattform mit Startschwierigkeiten

von Jörn Goetze   22.07.08  Ein Kommentar

Im Frühjahr diesen Jahres ging ForMyBand online, um nach eigenen Angaben die Musikindustrie umzukrempeln. Mit dem Slogan Support Artist & Make Money will man Musiker und Fans gleichermaßen glücklich machen.

P2P User kaufen mehr physikalsiche Tonträger

von Jörn Goetze   21.07.08  kommentieren

Es schwirren im Netz Statistiken rum, die P2P User als das Grundübel des Untergangs für die Musikindustrie darstellen.
Eine neue kanadische Studie, die von der Industrie selbst in Auftrag gegeben wurde kommt bei ihrer Untersuchung auf ein etwas anderes Ergebnis und stellt die Bösen Buben mal unter ein anderes Licht.

Denn die Tauschbörsen dienen nicht nur dem illegalen Musikhandel, sondern auch als Vorhörtool. Gerade die Nutzer solcher Tauschbörsen holen sich letztendlich auch die CD oder das Vinyl.
Die beiden Schlüsselaussagen lauten folgendermaßen:

When assessing the P2P downloading population, there was “a strong positive relationship between P2P file sharing and CD purchasing. That is, among Canadians actually engaged in it, P2P file sharing increases CD purchases.” The study estimates that 12 additional P2P downloads per month increases music purchasing by 0.44 CDs per year.

When viewed in the aggreggate (ie. the entire Canadian population), there is no direct relationship between P2P file sharing and CD purchases in Canada. According to the study authors, “the analysis of the entire Canadian population does not uncover either a positive or negative relationship between the number of files downloaded from P2P networks and CDs purchased. That is, we find no direct evidence to suggest that the net effect of P2P file sharing on CD purchasing is either positive or negative for Canada as a whole.”

Und dass dies nicht nur auf kanadische P2P User zutrifft, kann man sich wohl schnell ausmalen.

via michaelgeist.ca

Kill Your Friends - Interview mit dem Buchautor John Niven

von Jörn Goetze   21.07.08  kommentieren

Anfang dieses Jahres erschien bei Heyne der Roman Kill Your Friends des schottischen Schriftstellers John Niven. Niven erzählt mit schauriger Feder ein Jahr im Leben von Steven Stelfox, A&R in einer nicht näher genannten großen Plattenfirma. Die Protagonisten der Musikindustrie machen in den 90er Jahren, das was sie am besten können. Koksen, saufen, Unsummen verbrennen und töten. Und so liest sich das Buch wie eine amüsante Horrorlektüre mit stellenweise hohem Wahrheitsgehalt, verpackt in detaillierten Anekdotenin.

In einem Interview mit Thaddeus Herrmann von der DE:BUG erläutert Niven den Umstand warum dieser Roman negativ beladen ist:

"Die meisten A&Rs wissen schon lange nicht mehr, was sie mögen, was es sich lohnt zu signen, sie rennen Trends hinterher und sind komplett desillusioniert. Als ich noch in der Branche gearbeitet habe, lagen in allen Büros die gleichen Demos. Fürchterliches Zeug. Da wird man unsicher, fängt an zu spionieren, was denn die anderen Labels davon halten. Da fängt die Korruption an, weil man es ja vielleicht doch erfolgreich lancieren kann. Wer weiß das schon!? Sie dürfen nicht vergessen, dass das Buch in einer Zeit spielt, als es der Industrie blendend ging. Wenn man also einen Flop unter Vertrag nahm, hatte man bereits so viel Geld verbrannt, wie es heute gar nicht mehr möglich wäre. Diese Party ist vorbei."

Das ganze Interview gibt es bei DE:BUG

Copyright für Musikstücke soll auf 95 Jahre verlängert werden

von Sabrina Kreyssig   17.07.08  kommentieren

Seit gestern wird darüber diskutiert. Die EU will die Schutzfrist für Musikstücke von 50 auf 95 Jahre verlängern. Das soll auf der einen Seite dem Musiker länger seine Rechte und vor allem seine Einnahmen sichern. Auf der anderen Seite spricht das gegen eine fruchtbare Musikkultur.

Workshop zum Thema Creative Commons auf der c/o pop

von Sabrina Kreyssig   04.07.08  kommentieren

Vom 13. bis zum 17. August findet in Köln die c/o pop statt. Neben Konzerten von Künstlern wie José Gonzaléz, Sven Väth oder Why? finden auch eine Messe und ausführliche Foren, Vorträge und Workshops zum groben Thema Music Related Industry, sprich Gegenwart und Zukunft der Musik statt.

Kulturflatrate - das Desaster naht

von Jörn Goetze   25.06.08  Ein Kommentar

In letzter Zeit wurde viel über die Kulturflatrate oder schöner gesagt, Musik aus dem Wasserhahn geschrieben und diskutiert. Ob sie nun kommt oder nicht, Kulturflatrate ist mal wieder so eine Begrifflichkeit, die durch ihr geistreiches Zusammenschustern von Kultur und Flatrat zu den Favoriten bei der Auswahl zum Wort (Unwort) des Jahren zählt.
Schweden wird ab Herbst mit einer solchen Flatrate an den Start gehen und ich denke andere Länder und vor allem die Musikindustrie werden genau analysieren, was daraus werden kann.

Macht eine Kulturflatrate aber überhaupt Sinn? Marcel Weiss von netzwertig.com meint: Nein. Er sieht in der Einführung das Ende der Netzneutralität und einen damit einhergehenden enormen gesellschaftlichen Wohlfahrtsverlust.

Technologie-Plattform für musikalische Selbstvermarktung

von Sabrina Kreyssig   23.06.08  2 Kommentar

Ian Rogers kehrt im April Yahoo! Music den Rücken und startet nun seine eigene Plattform, die Musiker bei der Selbstvermarktung, Distribution und Fanarbeit an die Hand nehmen soll.

Musikgeschäft 2007

von Sabrina Kreyssig   19.06.08  kommentieren

Natürlich wissen wir alle, dass die Umsätze mit Tonträgern zurück gehen. Oder dass mittlerweile mehr Songs runter geladen werden. Oder auch, dass davon viele Downloads illegal sind. Heise bringt es gestern Abend für das Jahr 2007 nochmals auf den Punkt.

Eine fast perfekte Selbstpromotion

von Jörn Goetze   19.06.08  3 Kommentar

Wenn der Bass trocken knarzt, die Synths sich wie Butter auf die Grooves schmieren lassen und sich die Roland-Maschinen in die letzte Nervenzelle hineingebohrt haben, dann wird es Zeit den Kram unter die Leute zu bringen.

Für die Jagd nach potentiellen Fans hat Andreas Zeitler aka Zettt einen recht interessanten Plan geschmiedet.

Videos von Universal Acts kostenlos bei Last.fm

von Jörn Goetze   18.06.08  kommentieren

Auf dem Weg zur musikalischen Weltherrschaft baut das Musikportal Last.fm seine Kooperation mit Universal weiter aus. Last.fm User können sich kostenlos mit Videos von Künstlern, die bei Universal unter Vertrag stehen beköstigen.

Gelesen bei golem