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"Free Trade" statt Monopol – wieder eine Petition bezüglich der GEMA

28.10.09 Britischer Tanzschulbetreiber will Rechte der Musiknutzer stärken

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Es ist nicht die erste und wird wohl auch nicht die letzte Petition sein, die der Tanzlehrer und Inhaber des Troisdorfer Euro Dance Centers Ian de Souza am 9.9.2009 gegen die Monopolstellung der GEMA einreichte.
Der in Deutschland lebende Brite will mit seiner Beschwerde vor allem die Rechte der Musiknutzer stärken. Sie sollen in der Lage sein, "eine verantwortungsbewusste Musikverwertungsgesellschaft wählen zu können, die die eingenommenen Gebühren an die entsprechenden Künstler und Komponisten weiter leitet."

Die Lizenzgebühren die de Souza als Betreiber einer Tanzschule an die GEMA zahlt, wird ihm zu Folge "nicht an die entsprechenden Künstler und Komponisten weitergeleitet."
Einen weiteren Vorwurf den er der deutschen Verwertungsgesellschaft unterstellt, ist der angebliche Umstand, dass die GEMA beinahe 30% der eingenommenen Lizengebühren für die eigene Kostendeckung beansprucht. Andere europäische Verwertungsgesellschaften würden sich lediglich mit 10 bis 15 Prozent begnügen.

Bis zum 1. Dezember kann man mitzeichnen.

Petition: Urheberrecht – Anwendung der EU-Richtlinien (“Free Trade”) statt Monopol der GEMA vom 09.09.2009

(via musikmarkt)

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