Die Debatte zum Thema Filesharing und dem damit verbundenen Bestrebungen der Rechteindustrie und Teilen der Politik Nutzern bei mehrmaligen Verstössen gegen bestehende Urhebergesetze den Internetanschluss zu sperren hat in den letzten Tagen wieder Fahrt aufgenommen. Den Anstoss für die erneuten Diskussionen lieferte die Billigung des Internet-Sperrgesetzes HADOPI 2 durch den französischen Senat und der Nationalversammlung.

Markus Beckedahl fragt daher in seinem wöchentlichen Zeit.de-Blog Kulturkampf. Wollen wir den digitalen Gesellschaftsausschluss?

blog.zeit.de/kuturkampf: Wollen wir die digitale Todestrafe?


Michael Jackson Film bricht Verkaufsrekorde

29.09.09 "This Is It" nur 2 Wochen im Kino

von Thomas Wagenknecht  3 Kommentare

 

Mit dem Tod von Michael Jackson wird weiterhin ganz dick Kohle gemacht. Nachdem Sony in der Musiksparte bereits die Charts mit den (Best of) Alben des verstorbenen Künstlers stürmte, meldet Sony Pictures nun weltweite Rekorde im Vorverkauf für den Dokumentarfilm “This Is It”. Der Streifen begleitet Jackson und sein Team bei den Vorbereitungen auf die gleichnamige Konzertserie in London, die kurz nach dem Tod hätte stattfinden sollen. Da der Film auf der ganzen Welt nur für 2 Wochen im Kino läuft, stürmen die Fans nun den Vorverkauf. In Japan werden für ein Ticket angeblich bereits 1 Mio. Dollar geboten.

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iPhone bald nicht mehr T-Mobile exklusiv?

iPhone bald nicht mehr T-Mobile exklusiv?

28.09.09 In GB ab Ende 2009 mehrere Anbieter

von Thomas Wagenknecht  kommentieren

 

Das iPhone ist nicht nur ein sehr begehrtes Stück Technik, es ist für viele Deutsche auch einfach (noch) zu teuer. Denn hierzulande bietet T-Mobile exklusiv die Wunderkiste aus dem Hause Apple an. Dass dies nicht mehr lange so bleiben muss, berichtete das Manager Magazin bereits im vergangenen Jahr. Im Vereinigten Königreich ist es jetzt schon so weit: Der Mobilfunkanbieter Orange gibt bekannt, dass er noch Ende 2009 – neben dem bisherigen Exklusivpartner o2 – das iPhone vertreiben wird.

o2 war bislang exklusiv in der Lage das iPhone zu vermarkten. Apple trennt sich damit in einem weiteren Land von seiner Strategie, nur noch in Deutschland und den USA ist der Verkauf des Gerätes auf jeweils einen Anbieter beschränkt. Experten sehen sich nun in ihrer Vermutung bestärkt, dass auch im größten Markt der europäischen Union ein Wechsel stattfinden wird. T-Mobile sagt nur aus, dass sich bis Ende des Jahres nichts an der bestehenden Partnerschaft ändern wird. Allein das lässt schon tief blicken. Zudem ist aus dem Umfeld von o2 zu hören, dass man Grund hat zuversichtlich zu sein, “diesmal in Deutschland auch zum Zug zu kommen, wenn das iPhone im November frei wird”.

Ein Markt mit mehreren Anbietern muss aber nicht zwangsläufig heißen, dass die Preise fallen. Führende Analysten gehen davon aus, dass Orange ähnliche Tarife anbieten wird, wie dies o2 tut. Freilich werden die Pakete dann aber wohl mit unterschiedlichen Diensten geschnürt.
Wenn T-Mobile in Deutschland jedoch das Monopol verlieren sollte, könnte man auch eine Preisschlacht zu Weihnachten erwarten. Wir dürfen sehr gespannt sein!

via TecZilla, Manager Magazin & CNET


 

Auf seinem Blog hat BTH nun die Tips zum Betreiben eines Netlabels veröffentlicht, auf die er während der Creative Commons Podiumsdiskussion nicht mehr eingehen konnte. Die acht Ratschläge stammen vom Net-/Digital-/Vinyllabel-Betreiber Pheek von Archipel.

wechselwirkungen: Tips zum Betreiben eines Netlabels von Pheek


Prinz PI: Neues Video zu 3 Minuten

Prinz PI: Neues Video zu 3 Minuten

24.09.09 Die Teenage Mutant Horror Show auf der Piste

von Jörn Goetze  kommentieren

 

Da ich vor Kurzem das neue Album vom iGod über den Klee lobte, will ich Ihnen dieses Video zu 3 Minuten nicht vorenthalten. Es handelt von Jugendlichen und ihrer Freizeitgestaltung. Brav zu Hause sitzen, Däumchen drehen oder einen Karriereplan aushecken ist bei denen eher nicht angesagt.

Ein Tusch auf diesen hedonistischen Mob, der sich heftigst die Hörner abstösst.

Bei 00:06 gibt es für alle P-Fans eine verpixelte Sauerei. Stop drücken und Bähh schreien.
Bei rap.de hat jemand die Quelle für die Eskalationen ausfindig gemacht. Wer es sehen möchte, der klicke bitte hier.


 

Marcel Weiss war auf der a2n und beschreibt ausführlich und wie gewohnt äusserst kritisch seine Eindrücke.

"Neben einigen positiven Aspekten, wie etwa Amanda Palmers Ausführungen zum erfolgreichen Einsatz von Online-Tools (Artikel kommt noch), beherrschte allerdings eine erstaunlich rückständige Sicht auf die Dinge die Diskussion um die Lage der Branche."

netzwertig: Die Musikbranche und ihr Unverständnis vom Wandel


Video: Mein Commons? Dein Commons? CREATIVE COMMONS! (Teil 2)

Video: Mein Commons? Dein Commons? CREATIVE COMMONS! (Teil 2)

22.09.09 Bastian Thüne über Netlabels und Abschlussdiskussion

von Jörn Goetze  Ein Kommentar

 

Bastian Thüne referierte auf der Mein Commons? Dein Commons? CREATIVE COMMONS! Diskussion zum Thema Netlabel. Ausgehend von der Frage Haben Netlabels eine Zukunft? beschreibt er Vor-und Nachteile und stellt das Hybridlabel (Netlabel und Digital Label in Einem) als mögliche Lösung vor.

Auch die lebhafte Abschlussdiskussion ist auf jeden Fall ein Reinschauen oder Reinhören wert.


Das iPhone bekommt Beine

Das iPhone bekommt Beine

22.09.09 Reale Tastatur dank App

von Thomas Wagenknecht  Ein Kommentar

 

Junge, Junge. Steve Jobs & Co. haben echt was auf dem Kasten. Eine neue Applikation für das iPhone 3GS lässt den mobilen Alleskönner noch besser werden. Innerhalb weniger Sekunden klappt sich eine vollwertige QUERTZ-Tatatur aus. So können Texte nun noch schneller geschrieben werden. Das Ganze in Bewegung sieht man hier:

An sich ist das Video aber komisch. Als bei iFixit das Apple-Produkt auseinander genommen wurde, konnte eine derartige Tastatur nicht entdeckt werden. In dem Kommentaren bei YouTube machen sich auch schon Zweifel breit.

Na gut. Das Video ist ein Fake – ihr werdet es recht schnell bemerkt haben. Dahinter steckt die Werbeagentur AirosDesign und der Künstler Manuel Eder. Dementsprechend ist das Video etwas für den Müll. Oder besser, den Mixer…

via Werbeblogger, Basic Thinking


Spotify über den Erfolg

Spotify über den Erfolg

22.09.09 Millionen von Nutzern

von Thomas Wagenknecht  kommentieren

 

Daniel Ek, Mitbegründer des Musik Streaming Dienstes Spotify, gab gestern in London einen kleinen Einblick in die näheren Daten des Unternehmens. In Schweden gehen jetzt schon 35% aller Einnahmen aus dem digitalen Musikgeschäft auf Spotify zurück. Bald wolle man in ganz Europa vertreten sein.
Spotify bietet, anders als Last.fm, die Möglichkeit einen Katalog von Millionen an Songs kostenlos zu durchforsten. Man kann Playlisten erstellen, Titel hören sooft man will oder auch neue Künstler auf Basis des eigenen Geschmacks entdecken.

Vor allem die iPhone Applikation der Schweden sorgte für Furore in letzter Zeit. Dass der Dienst aber jetzt schon auf soliden Beinen steht, beweisen die Millionen Nutzer. Allein in Schweden, einem Land mit nur 9 Mio. Einwohnern, hat Spotify über eine Million User. Kostenloses Streaming ist derzeit in Großbritannien, Finnland, Norwegen, Schweden sowie Frankreich und Spanien verfügbar. Der Großteil der Nutzer verbleibt in der Free Version. Darum ist für Ek ganz klar, dass das Ziel 60% der Einnahmen aus Abonnements und 40% aus Werbung sein muss. “In any freemium model, if you’re getting double digits or higher, you’re doing well. We’ll get there. We’re already growing at 50% month-on-month, doubling our revenue every two months.”

Spotify würde, laut Aussagen von dem Mitbegründer, sogar erfolgreich gegen illegales Filesharing wirken. Angeblich hätten 80% der User mit selbigen aufgehört.
Was die Zukunft des Unternehmens betrifft, so beruhigt Ek. Man wolle ein grundsolides europäisches Business aufbauen, das auf eigenen Füßen stehen kann. Na, dann bin ich mal gespannt, wann Spotify endlich auch in Deutschland richtig durchstartet.

via TechCrunch


Video: Mein Commons? Dein Commons? CREATIVE COMMONS! (Teil 1)

Video: Mein Commons? Dein Commons? CREATIVE COMMONS! (Teil 1)

22.09.09 Nicole Ebber und Jakob Merten über Vor-und Nachteile von CC Lizenzen

von Jörn Goetze  4 Kommentare

 

Hier die ersten beiden Vorträge der Mein Commons? Dein Commons? CREATIVE Commons! Podiumsdiskussion vom vergangenen Samstag anlässlich der ersten Leipziger Netaudio Nacht. Besten Dank gilt neben den drei Referenten vor allem der Organisatorin von der essential existence gallery.
Mit einem oppulenten Buffet inklusive Sektfrönerei und Kuchenbewirtung konnten sich die Besucher für die darauffolgende Feierei stärken. Hoffentlich folgt dieser ersten Leipziger Netaudio Nacht bald eine Zweite und eine Dritte und und und… .

Im ersten Referat gibt Nicole Ebber eine Einführung in die wesentlichen Eigenschaften von CC Lizenzen.
Welche verschiedenen Lizenzen gibt es? Was unterscheidet sie? Welche Chancen bzw. Vorteile bietet Creative Commons gegenüber den klassischen Verwertungsmechanismen?

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