Band Marketing

myoon: Der Musiker als Unternehmer

Der Musiker als Unternehmer

23.06.09 delamar.tv im Gespräch mit Nils Kolonko

von Jörn Goetze  kommentieren

Bei delamar.tv gibt es einen interessanten podcast zum Thema Der Musiker als Unternehmer. Nils Kolonko, Autor von Bandologie – wie man als Musiker seine Band zum Erfolg führt erfindet das Rad der Musikindustrie zwar nicht neu, aber er kann eine Frage im Schlaf beantworten. Wie wird man denn nun finanziell erfolgreich?

Er bricht den Sturm auf die Charts und der Konzertsääle auf 5 Faktoren herunter. Team, Inhalt/Innovationen, Top-Qualität, Massenwirkung und Kontinuität.
Dazu eine Portion unternehmerischen Geist und der Masterplan ist geschmiedet.
Nimmt man sich die 5 Säulen zu Herzen und verbindet diese mit einem notwendigen unternehmerischen Denken, dann kann sich durchaus finanzieller Erfolg einstellen.

Die Grundbedingung eines erfolgreichen Musikerdasein (Kolonko versteht unter Erfolg ausschliesslich den finanziellen Erfolg) ist demnach der unbedingte Wille zur Professionalität. Dazu zählt neben dem hochgradig kreativen Handwerk auch unternehmerisches Denken.

Der anonyme Insider von Der Wahrheit über die MI hat eine knackige Zusammenfassung des 50 minütigen Gesprächs verfasst.

delamar Podcast #18

Bild via Flickr von Adam Foster/Codefor

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Diskussion

15 Kommentare für “Der Musiker als Unternehmer”

  1. Musikbusiness: Wie Musiker erfolgreich werden…

    Bei delmar.tv findet man einen äusserst interessanten Podcast zum Thema “Musikbusiness, Bandologie und wie man seine Band zum Erfolg führt” mit Nils Kolonko. Dabei gibt es immer wieder einige Punkte, die in Vergessenheit geraten und gerad…

    Von jazzdrummerworld.com | 24.06.09 07:14 Uhr
  2. Liebes Team von Myoon,

    erst einmal Danke für den Bericht.

    Liebe Myoon-Leser,

    da per ‘redaktion@myoon.de’ leider keine vernünftige Klärung möglich war, hier der Kommentar, öffentlich.

    Ich mache so etwas nur ungerne öffentlich, aber es war vom Blog-Betreiber ausdrücklich so gewünscht:

    Zitat:
    “Er bricht den Sturm auf die Charts und der Konzertsääle auf 5 Faktoren herunter. Team, Inhalt/Innovationen, Top-Qualität, Massenwirkung und Kontinuität.
    Dazu eine Portion unternehmerischen Geist und der Masterplan ist geschmiedet.”
    - – - – - – - – - –

    Mein Kommentar:
    => So einen Dünnsinn habe ich niemals behauptet und es wäre auch fatal, einem Musiker einen solchen, schlurigen Tipp mit auf den Weg zu geben!

    Ich verbreite STUNDENLANGES, ebenso tiefgreifendes und detailliertes Infomaterial kostenlos auf meiner Webseite. Dort gibt es vollständige Ebooks für Musiker gratis etc etc.
    Zudem habe ich ein Buch mit 328 Seiten und tiefgreifenden Informationen zu diesem Thema geschrieben.

    Was hier so zusammengefasst wird, als hätte ich eine ’schnelle Zauberformel’ verbreiten wollen, habe ich im Bandologie-Buch über zig-fache Seiten und mit Praxis-Beispielen detailliert erklärt.

    “Der Masterplan” ist also keinesfalls geschmiedet, wenn man fünf Schlagworte kennt. Und “eine Portion unternehmerischer Geist” genügt da auch nicht!

    Damit würde jeder Musiker kräftig auf die Nase fallen.

    Und ich finde es sehr unschön, dass es hier so dargestellt wird, als hätte ich so etwas auch nur ansatzweise gesagt!

    Ich möchte also klar stellen: “Quick fixes” (schnelle Lösungen) funktionieren im Musikbereich NICHT.

    Jeder, der sich mit dieser Materie über Jahre beschäftigt, weiß das.
    So auch ich. Und daher würde ich einen solchen Quatsch, wie hier zusammengefasst wurde, niemals von mir geben.

    Ich bitte weiterhin darum, dass diese Aussage richtig gestellt wird, denn hier wurde falsch zusammengefasst.

    Die besagten fünf Schlagworte und “eine Portion Unternehmergeist” allein bringen GAR NICHTS!

    SO kann man meine Aussagen gerne zusammenfassen.
    - – - – - – - – - –

    Ansonsten rate ich … wie immer … zu tiefgreifenden Informationen und dazu sich intensiv und über lange Zeit mit Details zu beschäftigen, wenn es um eine Karriere als Musiker geht.

    Und wer DAS tun möchte, soll sich gerne mal in Richtung ‘Bandologie’ orientieren, weil es dort möglicherweise gute Tipps für die Selbstvermarktung als Musiker gibt.

    Wer ‘die schnelle Lösung’ sucht, soll fern bleiben.

    Grüße
    Nils

    Von Nils | Bandologie.de | 14.07.09 22:15 Uhr
  3. mal ein Kommentar mit Tiefgang, wuerde mir mehr davon wuenschen!

    Von Frank.branca | 15.07.09 05:55 Uhr
  4. @ Nils Kolonko,

    ich habe die von ihnen kritisierte Textstelle nach nochmaligen Hören des podcasts geändert.

    Ich bleibe jedoch dabei, dass sie im Gespräch mit delamar den Erfolg auf diese fünf wesentlichen und meines Erachtens wichtigen Faktoren herunterbrechen. Von Minute 10-14 des podcasts äussern sich sich dazu und ich betrachte diese Minuten als informativsten des ganzen Gesprächs.
    Deshalb habe darauf hingewiesen.

    Mein Beitrag bezog sich ausschliesslich auf den delamar podcast und nicht auf ihr Buch bzw. Hörbuch.

    Diese werde ich sicherlich besprechen, wenn ich ihre ausführlichen Gedanken gehört bzw. gelesen habe.

    Von Jörn | 15.07.09 10:20 Uhr
  5. muss ich das verstehen?
    warum heult hier ein autor rum das über sein buch berichtet wird? der abriss auf ein paar sätze ist doch nicht negativ sondern fasst zusammen was man für themen erwarten kann?
    naja, macht man sich halt selber seine negativpresse ^^

    Von shortee | 15.07.09 11:15 Uhr
  6. Sehr geehrter Herr Kolonko,

    wie Sie sich erinnern, haben wir vor 6 Tagen telefoniert und ich habe Ihnen angeboten, Ihr Buch zu lesen und hier Kritik zu geben.

    Ich habe Ihnen erklärt, dass eine Meinung immer eine Meinung ist und die Meinung unserer Redakteure ist mir wichtig und ohne Prüfung werde ich hier nicht einfach agieren und irgend etwas streichen.

    Warten auf ein Buch…

    Gestern Abend bekommt unsere Redaktion eine Mail von Ihnen, in der Sie uns mit, ich zitiere Sie gern: “… sollte keine Reaktion darauf folgen, werde ich mir andere Maßnahmen ausdenken, um diese Sache zu klären …” Ihre Meinung kundtun, die ich nach unserem Gespräch in keiner Weise nachvollziehen kann.

    Wenn man etwas auf den Markt gibt, dann muss man sich mit der Meinungen anderer auseinandersetzen. Nicht, um zum Gegenschlag auszuholen, sondern um zu lernen. Kritik, bei allem was wir tun, ist wichtig um weitergehen zu können. Das fängt in den Kinderschuhen an.

    Und Kritik hilft auch vielen Bands weiter. Also entweder ich nehme mir eine Kritik an, oder ich scheiß drauf. Aber eines ist sicherlich nicht ratsam: Einer Redaktion unter schriftlicher Androhung „anderer Maßnahmen“ die eigene Meinung aufzwingen zu wollen.

    Es ist Schade, dass ich unter diesem Umständen jetzt einfach keine Lust mehr habe, Ihr Buch zu lesen. Das hätte ich wirklich gerne getan.

    Viel Erfolg Ihnen auch weiterhin! Kleiner Tipp: 40 EUR finde ich persönlich eher teuer – auch für ein Hardcover. Sie sprechen hier eine Zielgruppe an, die wahrscheinlich in den Anfängen eher wenig Geld hat. 19,95 EUR – wenns eben geht – wären hier ein guter Preis.

    Beste Grüsse!

    Von Silvia Knips | 15.07.09 12:21 Uhr
  7. Lieber Joern Goetze,

    besten Dank für die Änderung. Nun ist es nach meinem Verständnis zwar eine sehr simple, aber eine korrekte Zusammenfassung.

    Den durchgestrichenen Satz würde ich persönlich so nicht stehen lassen, aber das ist natürlich Ihre Entscheidung. Ich glaube auch zu verstehen, was Sie damit mir gegenüber zum Ausdruck bringen möchten.

    Auch das würde ich persönlich nicht mit einem anderen Schreiberling machen. Nach meinem Empfinden eine unschöne Lösung. Aber auch das: Ihre Entscheidung.

    Wie auch immer. Nun geklärt.
    - – - – - – - – -

    Liebe Silvia Knips,

    wie ich bereits Ihrem Mann erklärte: Es geht hier NICHT um den Punkt “Kritik” und auch NICHT um eine “Meinung”. Denn wie Sie lesen können, taucht beides davon überhaupt nicht in dem kurzen Blog-Beitrag auf.

    Es ging mir einzig und allein darum, dass meine Aussagen falsch zusammengefasst wurden und es den Anschein machte, als hätte ich versucht eine ’schnelle Zauberformel’ zu verkaufen.

    Das ist NICHT der Fall, wurde aber zunächst so zusammengefasst, als hätte ich so etwas gesagt.
    Siehe oben.

    Eine fundierte und konstruktive Kritik an dem Buch nehme ich gerne und dankend entgegen, wenn eine kommt.

    So, beispielsweise, die Kritik am Preis. Das ist mir natürlich bewusst; kann ich momentan nicht ändern. Bin dabei, an einer neuen Auflage (dann ohne Hardcover; also günstiger) zu arbeiten; kann allerdings noch eine Weile dauern.
    Übrigens: alle die die 40 Euro bisher ausgegeben haben, sind entsprechend angetan von dem Buch. Dort wird, so denke ich, Wissen vermittelt, dass man nur selten, oder in dieser Form gar nicht, findet. … Den Reaktionen der Musiker zu folge: nützlich. Und auch entsprechend viel wert.

    Sie haben also meinen Punkt missverstanden. Ich denke, ich habe in meinem ersten Kommentar hier sehr deutlich erklärt, um was es mir geht.

    Und mir ist übrigens etwas unverständlich, wieso Sie darin etwas völlig anderes lesen, als ich geäußert habe.

    Falls Sie das in kürzt möglicher Form lesen möchten:

    Kritik: ja, gerne!

    Falsche Zusammenfassungen meiner Aussage(n): nein, sehr ungerne!
    Und gegen letzteres wehre ich mich dann auch entsprechend.
    - – - – - – - – -

    Liebe(r) Shortee,

    ich “heule” hier herum, weil ich mich in der Regel inhaltlich sehr umfangreich und entsprechend nach bestem Wissen und Gewissen fundiert, sowie mit tiefgreifenden Infos äußere.

    So auch in dem 1-stündigen Interview mit Delamar.tv.

    Hier wurde es allerdings zusammengefasst, als hätte ich dort im Interview einen ziemlich schlurigen ‘All-around-Lösung’-Ratschlag verteilt.

    Das war nicht der Fall. Und hier geht es nun mal um Inhalte.
    Und diese Inhalte: Tipps aus meinem Wissen für Musiker, sind mir sehr wichtig.

    Dieser Inhalt, der angeblich meine Worte zusammenfasste, war falsch. Daher meine Reaktion.
    - – - – - – - – -

    Übrigens kläre ich so etwas üblicherweise von Schreiberling zu Schreiberling. Und in der Regel kommt man da auch schnell auf einen vernünftigen, gemeinsamen Weg. (Insbesondere, wenn es, wie hier, um nur einen Satz und ein paar Tippfehler ging.)

    Im Fall von Myoon wurde dieser Weg nicht angenommen, sondern ich wurde auf die Kommentar-Funktion verwiesen. Daher öffentlich.

    Meiner Meinung nach lästig und unnötig für alle Mitlesenden, die hier eigentlich Tipps für Musiker suchen.
    Ich persönlich biete meinen Lesern (Musikern) gerne NUTZEN; wie man an einigen Stellen im Netz und auch sonst feststellen kann.

    UND ich reagiere heftig auf falsche Inhalte, wenn es sich um eine angebliche Zusammenfassung meiner Aussage handelt. Möglicherweise auch heftiger als andere Leute.
    - – - – - – - – -

    So, nun wissen also alle etwas mehr, was Myoon darüber denken, dass ich es mit den Inhalten doch sehr genau nehme und mich beispielsweise gegen falsche Zusammenfassungen wehre.

    Und ebenso wissen alle, wie mein erster Eindruck der Art der Berichterstattung auf Myoon ist.
    Stichworte: “TRENT RAZNOR GIBT TIPPS FÜR EINSTEIGER” (jetzt geändert), “Delamare.tv” (jetzt geändert), die hier diskutierte Zusammenfassung des Interviews (jetzt geändert) und dergleichen …

    Mir als jahrelanger NIN-Fan und nachdem ich immer doppelt- und dreifach Prüfe, was ich auf meiner Webseite inhaltlich “für Musiker” darstelle und verbreite … da dreht sich nunmal bei mir der Magen um, wenn ich so etwas in einem “Blog für Musiker” lesen muss!

    Meiner persönlichen Meinung nach gehören SOLCHE Fehler in Überschriften, bei Personennamen … und auch bei Zusammenfassungen … nicht in einen Blog für Musiker.

    Und da sage ich dann auch etwas zu, sobald es mich als Person betrifft! Ob es nun allen passt, oder nicht.

    … Und, wie zu sehen war, auf besonderen Wunsch der Redaktion, auch öffentlich.

    Somit sollte das geklärt sein. Auch, wenn ich persönlich eine vernünftige Klärung per Email und Telefon zwischen der Redaktion und mir vorgezogen hätte.

    Erneut alles Gute & beste Grüße,
    Nils

    Von Nils | Bandologie.de | 15.07.09 13:47 Uhr
  8. Und: JÖRN Goetze … wenn wir schon dabei sind.
    Sorry! War nach dem Kontrolllesen im Kommentar nicht mehr änderbar.

    Von Nils | Bandologie.de | 15.07.09 13:54 Uhr
  9. So jetzt hab ich mir auch mal den Podcast zu Gemüte geführt, auf den ich durch Myoon.com hingewiesen wurde. Mich wundert es gar nicht, dass das Buch 40Euro kostet bei dem Werdegang von Herrn Kolonko. Mal abgesehen davon das ich den Artikel eigentlich als Tipp für interessierte Musiker – die von ihrer Arbeit leben wollen – verstanden habe, finde ich die Reaktion des Autoren auf den Artikel über sein Interview mit Delmare.tv doch eher pedantisch und übertrieben. Meiner Meinung nach ist das Fazit des Artikels:”Der Mann versteht was von Geld. Wenn ihr mit eurer Musik Geld verdienen wollt, seid ihr mit dem Buch gut beraten” Is doch ne super Werbung, oder? War der Artikel zu kurz? Liegt es daran das Trent Reznor falsch geschrieben wurde? Oder verkauft sich das Buch eher schleppend und nun wird nach Gründen gesucht, warum?

    Ich finds schade das dann versucht wird Myoon an den Pranger zu stellen. Bin bis jetzt immer sehr zufrieden mit den Artikeln. Das ein Herr Kolonko der bei nem Major Label seine Ausbildung gemacht hat, Probleme mit ner Page hat, die für Creative Commons eintritt ist eigentlich nur zu verständlich. Dass Myoon hier auf die Kommentare verweist ist für mich ein Zeichen von Transparenz.

    Abschliessend kann ich nur sagen,

    mo money, mo problems!

    Von Tony | 16.07.09 10:19 Uhr
  10. [...] Diskussion, zwischen uns und dem Buchautor und Bandcoach Nils Kolonko aufgrund meines Beitrags Der Musiker als Unternehmer in den Kommentaren verfolgt haben. Mir wurde vorgeworfen falsche Zusammenfassungen in die Welt zu [...]

    Von Bandcoaching vs. Schreiberling | myoon | 17.07.09 13:13 Uhr
  11. Wow, welch Diskussion! Ich lese diesen Blog echt gerne, halte ihn für einen der informativsten in meinem Feedreader und möchte mich an dieser Stelle für den Link zu mir (delamar) bedanken.

    Die ganze Aufregung kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, hier geht es doch um kostenlose Werbung für Dein Buch, Nils? Und was soll’s wenn mal ein typo drin ist? Die Leser des Buchs werden sich sicherlich eine eigene Meinung bilden können, wenn sie genug Info dazu sammeln, die zu genüge vorhanden ist und Du ja auch noch zusätzlich auf Deiner Webseite anbietest. Da kommt es doch auf eine Formulierung am Ende nicht an? Ich denke mit solchen Äusserungen wie in den Kommentaren hier, schadest Du Dir mehr als es eine (selbst wenn falsche) Aussage.

    Von Carlos | 19.07.09 09:53 Uhr
  12. Hallo Carlos,

    mag sein, dass dieser Blog hier ansonsten sehr informativ ist.

    Man mag mich gern auch ‘zu genau’ nennen, aber eine falsche Zusammenfassung meiner Aussage möchte ich nunmal nicht im Netz haben.
    Die Gründe dafür habe ich ja schon bei dem Kommentar zu Bandcoaching vs. Schreiberling erklärt; … und hätte sie auch der Redaktion persönlich erklärt, wenn jemand gefragt hätte.

    Wie auch immer. Bisher wurden alle Dinge, die ich hier zu bemäkeln hatte geändert. Sogar der Nachbau des Drei Fragezeichen-Logos im besagten Folge-Artikel, Bandcoaching vs. Schreiberling.

    Ich persönlich finde es schade, dass so etwas hier (offenbar auch von einigen Lesern?) pauschal als ‘Gemeckere’ betrachtet wird und nicht als ‘dienlicher Hinweis’ für den Blogbetreiber.

    Immerhin wurden hier im Blog durch diese Diskussion einige Fehler im Blog verbessert, die offenbar sonst niemand gesehen hätte.

    Die einzige Reaktion darauf war bisher die oben verlinkte Anzweiflung einer meiner Quellen.

    … Und auch das direkt öffentlich, anstatt mich mal kurz per Email oder per Telefon zu fragen, warum ich auf HPZ verweise.
    Auch das wäre ja möglich gewesen.

    Daher habe ich nun die “eigentliche” Arbeit des Schreibers übernommen und die Hintergründe meines Verweises per Kommentar erklärt.

    Übrigens hätte ich es fair gefunden, mir zumindest eine Email zu senden, wenn man eine solche ‘Anzweiflung’ von mir veröffentlicht.
    … Aber auch das scheint hier nicht zum guten Ton zu gehören.

    Alles, was mir hier bisher von diesem Blog und den Betreibern entgegen kam, nachdem ich die oben besagte Falsch-Zusammenfassung per Email an die Redaktion und per mehrfachem Anruf versucht hatte vernünftig zu klären, war zunächst
    1. Unverständnis / Blockade
    2. Verweis auf Kommentarfunktion
    3. eine lästige Diskussion anstelle einer schnellen und einfachen Änderung
    3a. dann aber doch die Änderung, also Einsicht, dass da wohl was dran war, was ich sagte.
    (Und die anderen Fehler, die ich hier gefunden hatte, wurden auch noch schnell stillschweigend mit-geändert.)
    4. Ein inhaltlich meiner Meinung nach ziemlich dünner, folgender Blog-Eintrag über mich, der zunächst mal mehr Fragen aufwarf, als er beantwortete.

    Ein solcher “Informations”-Stil (in diesem “Bandcoaching vs. Schreiberling”) erinnerte mich doch eher an Boulevard-Presse, als an einen Info-Blog für Musiker. Und nun
    5. möglicherweise sogar einen Schaden für mein Buch, weil ich eine falsche Zusammenfassung nunmal nicht dulden möchte.

    Wenn jemand diese, wenn auch etwas lästigen, Ausführungen hier liest und sich sagt: “Nee, ein Buch von jemandem, der Infos so genau nehmen möchte und sogar eine Redaktion mit einem langen Anschreiben kontaktet und dort anruft, nur um einen Satz ändern zu lassen … und der dann noch Tippfehler in ‘nem Block verbessert und dann auch noch Tipps zum Thema Markenrecht verteilt, an einen Schreiberling, der das offenbar kurz vergessen hatte … von so einem will ich kein Buch lesen”, dann ist das OK.

    Auch, wenn mein Einwand möglicherweise etwas zu ausführlich erklärt war (das scheint ja hier nicht so üblich zu sein, sondern eher nach dem Motto ’schnell, schnell, schnell’) … so war er doch richtig.

    Wie auch immer.

    Übrigens habe ich kürzlich auch noch etwas NÜTZLICHES für Musiker produziert.

    Wer das lesen möchte, möge einfach hier schauen:
    http://www.musiker-board.de/vb/musikbusiness-recht/338644-tips-f-r-indie-bands.html#post3988722

    Hoffe, diese mittlerweile völlig über-dimensionierte Diskussion ist damit endlich beendet.

    Alles Gute und beste Grüße,
    Nils

    Von Nils | Bandologie.de | 22.07.09 09:21 Uhr
  13. @Nils Kolonko

    Nach langem Überlegen und weiteren Recherchen (Nicht schnell schnell schnell) will ich nun Stellung zu ihren Vorwürfen beziehen.

    1. Ich habe in drei Artikeln auf ihr Buch, ihr Gespräch (Interview) mit delamar und ihre kostenlosen Angebote hingewiesen.

    2. Ich bin ihnen bezüglich ihrer Kritik entgegen gekommen und habe meine Zusammenfassung vom delamar podcast geändert.

    3. Ich habe mir ihr Hörbuch angehört und eine Frage gestellt, die sie in den Kommentaren ausführlich geklärt haben.

    Dabei habe ich festgestellt, dass wir völlig unterschiedliche Meinungen bezüglich einer bestimmten Quelle haben.

    Sie empfinden HPZ als “Inspirationsgranate”, ich betrachte ihn immer noch sehr fragwürdig. Glauben sie mir, ich habe mir nach ihrer Lobhudelei einiges von HPZ angelesen bzw. angehört und verstehe unter Qualität etwas anderes.

    Diese Diskussion will ich jedoch nicht weiter entfachen. Denn es geht schliesslich um die Qualität ihres Buches.

    Sie stellen in Bandologie ein System auf, mit dem Musiker durchaus erfolgreich werden können. Ihren eigenen Angaben zu Folge besitzen diese “sinnvollen Informationen” einen “hohen Wert” und sie wollen mit diesem “wirklich hilfreichen Buch” Geld verdienen.

    Inhaltlich habe ich wie bereits im Artikel erwähnt nichts an ihrem Buch auszusetzen. Einzige Kritik: Ich empfand es stellenweise etwas langatmig und oftmals wiederholen sie sich.
    Doch sie haben letztendlich die Essenz des Buches (die 5 Erfolgsfaktoren) detailliert herausgearbeitet und somit dem Leser bzw. Hörer einen guten Leitfaden in die Hand gegeben.

    Dass sie sich nun über meinen “dünnen” Blogeintrag aufregen und “Schaden” für ihr Buch befürchten kann ich nicht nachvollziehen.

    Warum sollte sich ihr Buch nun nicht mehr verkaufen? Weil ein Schreiberling es nicht in den höchsten Tönen lobt und über eine Quelle stolpert, die er als fragwürdig erachtet? Das ist doch lächerlich. Jeder Musiker kann sich dank ihrer Lese bzw. Hörproben selbst ein erstes Bild von ihrem Buch machen und dann entscheiden, ob er sich “Bandologie” zulegt oder nicht. Das war der Sinn meiner Artikel. Auf ein Buch, bzw. einen Bandcoach aufmerksam machen. Mehr nicht.

    Eine Meinung sollen sich die Leute selbst bilden, und ich denke nicht, dass ich durch meine Artikel einen solch hohen Einfluss auf die Meinungsbildung Interessierter habe. Daher betrachte ich ihre Kritik und Befürchtungen als übertrieben.

    Von Jörn Goetze | 22.07.09 13:55 Uhr
  14. Lieber Jörn Goetze,

    wie ich zu Beginn schon mal sagte: “Danke für den Bericht.” Und ergänze hiermit: “Danke für die Berichte.”
    - – - – -
    - – - – -

    Ich zitiere mal Carlos (der diese Aussage an mich, Nils, richtet):
    “Ich denke mit solchen Äusserungen wie in den Kommentaren hier, schadest Du Dir mehr als es eine (selbst wenn falsche) Aussage.”
    - – - – -
    Und daraufhin(!) sagte ich … räumte sozusagen ein:
    “5. möglicherweise sogar einen Schaden für mein Buch, weil ich eine falsche Zusammenfassung nunmal nicht dulden möchte.”
    (ich hätte hier noch ergänzen können: “… und dabei möglicherweise für einen Blog-Kommentar unangemessen lang und ausführlich schreibe und zu sehr wegen Details argumentiere.”)
    - – - – -
    Das bezog sich also auf MEINEN Anteil in dieser Sache. Nicht auf die Artikel.
    Ich sagte damit, dass meine langen und ausführlichen Erklärungen, beziehungsweise das kleine Gezanke, was darauf hin hier entstanden ist, möglicherweise Leute abschreckt.

    Ich unterstelle Carlos mal, dass er das als einen freundlichen Ratschlag in meine Richtung meinte, ich solle mich mal etwas mehr entspannen und bei Fehlern dieser Art möglicherweise mal den Mund halten.

    Und ich vermute, das trifft auch ganz gut die Betrachtungsweise vieler Mitlesender … ;)

    … So habe zumindest ich Carlos verstanden. Und habe dann mit meiner Aussage sinngemäß eingeräumt: “da könnte was dran sein”.

    Also möglicherweise nehme ich die Dinge aus gewissen Erfahrungen heraus genauer, als andere …

    … und möglicherweise wirkt das nicht gerade freundlich. … Obwohl es das im Endeffekt eigentlich ist. Meiner Meinung nach. Zeigt ja immerhin, dass ich das Geschriebene aufmerksam lese und auch den Schreiber / Blog ernst nehme.
    SONST würde ich natürlich sagen: “Is mir alles egal. Macht, was ihr wollt …”

    Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich mittlerweile etwas darüber schmunzeln muss, mit welcher Intensität wir hier diese Diskussion weiterführen …

    Und ich denke, erneut, dass wir die jetzt auch mal beenden sollten. ;)

    Wie auch immer.

    Grüße
    Nils

    Von Nils | Bandologie.de | 22.07.09 14:29 Uhr
  15. [...] der Berliner versuchte uns mit meterlangen Gemeckere zu erschlagen. Der Grund des Übels war ein Beitrag, bei dem ich mich auf einen delamar Podcast bezog und Kolonkos Ausführungen auf 5 Faktoren [...]

    Von Kolonkologie – Wie ein Bandcouch versucht Geld zu verdienen | myoon | 21.12.09 13:57 Uhr
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