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myoon: (RED)WIRE - Abos für Afrika

(RED)WIRE - Abos für Afrika

27.11.08 "Great Music Saves Lives"

von Jörn Goetze  kommentieren

Am 1.Dezember startet das digitale Magazin (RED)Wire mit dem gewaltigen Slogan "Great Music Saves Lives" seine Pforten.
Und wahrlich steckt hinter diesem Spruch eine gute Idee.

Man zahlt monatlich 5 Dollar bzw. 4 Pfund, wobei die Hälfte an den Global Fund geht.
Dafür wird man jeden Mittwoch mit exclusiven DRM freien Titeln grossartiger Bands beglückt. (Great Music) Und man tut was Gutes, denn mit dem Geld das der Global Fund bekommt, werden Medikamente gekauft, die laut Betreibern an Hilfsbedürftige in Afrika ausgeteilt werden. (Saves Lives)

Musikalisch unterstützt wird das Magazin unter anderem von REM, Elvis Costello, Bob Dylan, Sheryl Crow, Death Cab for Cutie und Ziggi Marley.

Laut maclife soll Bono, Sänger von U2 dieses Magazin betreiben.

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Diskussion

2 Kommentare für “(RED)WIRE - Abos für Afrika”

  1. Hinter RED steckt wirklich Bono, aber das Projekt hat einen sehr zweifelhaften Ruf, denn während man auf der einen Seite viele namenhafte Unternehmen als Unterstützer gewinnen konnte - Apple iPod, Emporio Armani, Starbucks (in diesen Tagen gehen in den USA von jedem Kaffee 1$ an die Organisation) - fragen sich andere Hilfsorganisationen, warum nur so wenig bei Projekten in Afrika ankommt.

    Grund: RED verwendet aufwendige Werbung, steckt Millionen Spendengelder in eigenes Personal, Marketing, usw. wodurch es u.U. effektiver wäre gleich für UNICEF & Co. zu spenden.

    Von Thomas Wagenknecht | 27.11.08 23:37 Uhr
  2. @Thomas

    Hast du Quellen die den zweifelhaften Ruf von RED belegen?
    Ich habe dazu nichts gefunden.

    Ich denke es werden keine Unsummen sein, die via (Red) Wire an den Global Fund gehen werden.
    Dazu muss man die ersten Abozahlen abwarten. Aber der Ansatz ist interessant.

    Man kann Leuten einen Anreiz geben etwas zu spenden, auch wenn es nur ein paar Dollar im Monat sind.

    Und bei unserer spendermuffligen Gesellschaft ist es vielleicht nur ein Tropfen auf den heissen Stein, aber immerhin ein Tropfen.

    Wie transparent dieses Spendesystem ist, kann ich nicht beurteilen, da fehlt mir das vertiefte Wissen.

    Von Jörn | 28.11.08 13:43 Uhr
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