Beaterblocker – Compilation mit Vladislav Delay, Alex Smoke, Robert Babicz u.v.m
11.08.08 Fight against Heart Attack
von Jörn Goetze ⋅ kommentieren
Beaterblocker ist eine Compilation, dessen Verkaufserlös dem Homerton Hospital in London gespendet wird. Der Grund für diese Aktion ist simple:
"I had a heart attack last year, and the album is a thank you to everyone who looked after me. It was scary. I was 21." erklärt Ed Godden, der Initiator dieser Compilation seine Bewegründe.
Das Ganze wird dann in etwa so klingen.
20MIN BBR MIX BY GHOSTHYPE
Beaterblocker Tracklist:
01 Rhodri Davies & Louisa Martin: "Soldercup [Edit]"02 Marissa Nadler: "Diamond Heart"
03 Marsen Jules: "Yara Series 1"
04 Alex Smoke: "It’s a Carni Life"
05 Dead Leaf Echo: "Anti-Matter"
06 Loren Dent: "Winter During Wartime"
07 Vladislav Delay: "Raamat"
08 Robert Babicz: "If I Had a Dream"
09 Abdullah Flex: "Tell Me"
10 Ghosthype: "Sufferah"
11 Qwerty: "Butterjam"
12 John Maus: "Bennington"
13 Women & Children: "The Wolfman’s Tick-Tock"
14 Klimek: "Kingdoms Here We Come"
15 Deradoorian: "Grey Teeth"
Weitere Infos zu Beaterblocker unter www.beaterblocker.com
Street Parade – "Die Musik soll beim Umzug wieder den Ton angeben."
11.08.08
von Jörn Goetze ⋅ 3 Kommentare
Am diesem letzten Samstag zog die Street Parade wieder durch Zürich. Dieser Event wurde von Seiten des Stadtrates und der Polizei dieses Jahr mit "partyfeindlichen" Auflagen stark eingeschränkt.
Doch Joel Meier, Präsident des Vereins Street Parade kann ganz diplomatisch diesen Auflagen etwas positives abgewinnen. In einem Interview mit dem Züricher Tagesanzeiger sagt er: "Durch die Auflagen werden wir gezwungen, wieder auf den ursprünglichen Kern des Anlasses zu fokussieren. Also die Kultur, und besonders die Musik wieder ins Zentrum zu rücken".
Mehr Sorgen machte sich Meier jedoch um das Wetter. Bleibt nur zu hoffen, dass die Sonne scheint, sich die Kids nicht scharenweise ins Koma saufen oder sich gegenseitig mit Knüppeln durch Zürich jagen. Die diesjährige Hymne jedenfalls kommt sehr entspannt rüber und mag möglicherweise die Horden befrieden.
Gelesen bei 78s
Am Sonntag verstarb die Soulegende und einer der einflussreichsten Entertainer Amerikas einige Tage vor seinem 66. Geburtstag. Hayes brachte sich das Piano, Orgel und Saxophon Spielen selbst bei und landete 1964 als Song-Schreiber beim zum Soul-Label "Stax Records" und spielte dort in der hauseigenen Band Keybord. Artikel weiterlesen
Köln – Agnesviertel. Ein Interviewtermin mit Jonas und Keve von artaudio steht an. Die beiden Tonspezialisten treffe ich zufällig schon auf dem Weg ins Studio. "Hey, Dich kennen wir doch! Müssen erst noch was Essbares besorgen." Artikel weiterlesen
Einen interessanten Podcast über den Absturz der Musikindustrie auf HR2 Kultur kann man sich hier anhören
Die Liberalisierungspropheten, die uns seit Jahren verkünden, der Markt könne alles regeln, sind merkwürdig still – obwohl doch derzeit exemplarisch vorgeführt wird, dass der ungeregelte Markt sogar Großkonzerne in die Knie zwingen kann. Der Riese Bertelsmann zieht sich komplett aus dem Musikgeschäft zurück. Warum? Weil der Marktplatz Internet auch von den Bertelsmännern nicht in den Griff zu bekommen ist. Wo Popmusik millionenfach illegal und vor allem kostenlos vertrieben wird, ist einfach nichts mehr zu verdienen. Das Ende einer ganzen Branche steht bevor.
Gelesen bei nerdcore
Von der 2004 verstorbenen Radiolegende John Peel gibt es ab Oktober ein Buch. Bantam Press veröffentlicht die gesammelten Artikel, die er neben seiner Radio Tätigkeit für verschieden Zeitungen schrieb.
"Over the course of his career, he wrote for magazines and newspapers such as the International Times, Gandalf’s Garden, Sounds, the Observer, Radio Times and even Bike magazine. The Olivetti Chronicles will gather many of these articles, as well as unpublished pieces. Interspersed with Peel’s laconic thoughts on shaving and Mike Oldfield’s Tubular Bells are diary entries, letters, and commentary from Peel’s family. The anthology was edited by Peel’s wife, Sheila, and their four children."
Gelesen bei DE:BUG
Anlässlich des gestern abend in Berlin beginnenden FEMMES ‘R’ US Kongresses finden zwei interessante DJing Workshops statt.
Am 11. und 12.8. gibt es zwei Audio-/Ableton Kurse, bei dem sich Frau an zwei Workstations samt Mixerhardware und kompletten DJ-Setups ausprobieren kann. Einfach einen Laptop mitbringen und zusammen mit Ableton Produktspezialisten und DJ Aroma eine Menge Spass haben.
Am 14.8. gibt Stefan Betke den Teilnehmer des Audio Master Workshops eine Einführung in die Kunst des Masterings.
Nähere Infos und Gebühren findet ihr hier .
via knicken
"Musical Interface" – Prof. Boris Müller im Interview
07.08.08 "Die Violine würde heute keine User-Tests bestehen"
von Jörn Goetze ⋅ kommentieren
Innovative Interface Ansätze wie das Tenori On entstehen oftmals auf dem Gebiet der experimentellen Kunst und werden erst später für den Musikmarkt interessant. Die Nachfrage nach solchen Interfaces ist jedoch sehr groß und wenn der Markt die ersehnten Produkte nicht zu Verfügung stellt, baut man sie sich eben selbst.
An der Fachhochschule Potsdam entwickelten vor einigen Monaten Studenten des Interfacedesign Studiengangs in dem Workshop "Musical Interface"eigene Konzepte für musikalische Interaktionen und setzten diese als Prototypen um.
Artikel weiterlesenGoogle startet in China in Kooperation mit dem chinesischen Musikdienst top100.cn und diversen Labels einen Download Plattform, bei dem sämtliche Songs kostenlos herunter geladen werden können.
Damit will Google.cn seinen Marktanteil von momentan 26% nach oben schrauben.
Laut chinesischer Marktforschern, laden sich 90% der Internetnutzer ihre Musik illegal herunter und nutzten dazu größtenteils die Suchmaschine Baidu, die einen Marktanteil von 65% besitzt.
Europäische Labels werden sich sicherlich Googles Vorstoß als Feldversuch genau anschauen und analysieren ob und wie gut dieses Konzept funktioniert.
Gelesen bei gulli.com
CD-Sampler Chinesisch-Deutsch / Deutsch-Chinesisch
07.08.08 Einblicke in die chinesische Subkultur
von Jörn Goetze ⋅ Ein Kommentar
Das Thema Olympia bzw. China greift allmählich wie eine Krake um sich, und eigentlich könnte man einen China Ticker in den Blog einbauen.
So las ich die Tage bei laut.de, dass das Goethe Institute am Freitag einen CD-Sampler veröffentlicht, auf denen deutsche Bands Chinesisch und chinesische Musiker Deutsch singen. Mit dabei: Die Ärzte, Wir sind Helden und Die Sterne.
Judith Holofernes, Sängerin der Helden über die chinesische Sprache "Teilweise musste ich Sachen singen, die klingen, als ob man jemanden verkloppen würde"
Zu dem Sampler, auf denen sich insgesamt 19 Songs tummeln gibt es ein 150 Seiten starkes, zweisprachiges Buch und einen kleinen Sprachkurs.
Die Kulturjournalistin Susanne Messmer, die zusammen mit Georg Lindt den Sampler initiierte erklärt bei der Vorstellung in Berlin: "Das Interesse an dem Land ist zurzeit sehr groß. Wir wollen das nutzen, um den Blick für ein anderes China zu öffnen – für Subkultur und alternative Lebensentwürfe"
Bleibt zu hoffen, dass das Interesse an China nach Olympia nicht gleich wieder verebbt und das Goethe Institute ein paar chinesische Bands nach Deutschland einlädt.
Es lebe die Völkerverständigung.


















