03.05.08 Das Ärgernis des Prof. Dr. Thomas Hoeren
von Christian Knips ⋅ kommentieren
Seit Veröffentlichung des offenen Briefes der Musikindustrie an die Kanzlerin gibt es im Netz viel Bewegung und Stellungsnahmen im Netz.
Der vorläufige Showdown findet mit Hilfe der Kommentarfunktion des Beck Blogs statt.
Ausschlaggebend ist der Artikel “Worüber ich mich ärgere: Der offene Brief der Musikindustrie” von Prof. Dr. Thomas Hoeren, ein bekannter deutscher IT-Rechtler.
Gegenspieler ist Stefan Michalk, der Geschäftsführer des Bundesverbands der Musikindustrie.
Eine zusätzliche Stellungnahme von Prof. Hoeren finded sich bei jetzt.de
Beachtenswert ist, dass bei der Fülle von Artikeln und Kommentaren fast durchgehend ein großer Groll gegenüber der Musikindustrie zu spüren ist, ohne genau zu differenzieren von wem der ursprüngliche Brief ist und wer sich gar rausgehalten hat.
Es bleibt zu hoffen, dass nicht die falschen darunter zu leiden haben. br> Anstelle der Verbände und kleinen Labels wäre ich sehr vorsichtig mit meinen Formulierungen. Hier entsteht ein immenser Imageschaden für Industrie und Künstler, der vielleicht nicht mehr so schnell zu reparieren ist.
Wenn Kunden unzufrieden sind, dann sollte man vielleicht hinhören und nicht ständig an der Hand nagen die einen füttert.
Folgende Themen werden angesprochen:
Folgende Stimmen im Netz haben sich zum Thema geäussert:
ich weiss schon wie eine lösung im sinne des bundesverbandes aussehen würde:
nicht nur den wiederholungstätern das internet sperren, sondern das doofe netz komplett abschaffen, dann kann der musikmarkt wieder schön kanalisiert werden.
denn na klar verlieren die “superstars” des pops einen haufen käufer, allerdings liegt das nicht an den bösen filesharern, sondern der möglichkeit im internet auf tausende bands und musiker zu stossen, die einfach bessere, authentischere musik machen.
es sind die nieschen die den majors zu schaffen machen.
künstler die ohne riesige marketingmaschienerie ihre fans finden und hörer die keinen bock mehr auf den einheits-radio-und-musikfernseh-brei haben.
früher war es halt noch einfach: man pusht eine band und der weltweite erfolg stellt sich dank der 2 einseitigen kanäle radio und fernsehen von alleine ein - tja, so einfach ist es leider nicht mehr, jetzt kann man ins kissen heulen und briefe an angie schicken oder halt einsehen das die zeiten sich ändern.
ach ja, und das was die bösen filesharer machen gibt es seit zig jahren, oder hattet ihr für eure walkmans nur originalkasetten?