Interview

"Pop war zu weich, Metal zu doof."

21.02.08 Kinderzimmer Productions - deutscher Sprachgesang jenseits der Aggroattitüde

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Die Geschichte von Kinderzimmer Productions beginnt wie folgt:

Hendrik von Holtum aka Textor und Sasha Klemmt aka Quasimodo sitzen Ende der 80er Jahre in Hendriks Kinderzimmer, hören amerikanischen Hip Hop und gründen wild entschlossen ihre eigene Zweimann-Band. Quasimodo bastelt an den Beats und Textor feilt an seinen Worten.

Ohne Regeln, Lehrer und Grenzen experimentieren sie in ihrem Kinderzimmerkosmos.

Was damals mit geballter Energie und viel Teenagerpathos ins Leben gerufen wurde, endet 2007 mit Ernüchterung.
Ghettorap regiert heute die deutsche Hip Hop Landschaft und das Dissen mutiert zum Volkssport. "Deutscher Hip Hop ist das was er ist, und damit wollen wir nichts mehr zu tun haben", äußert sich Textor dazu. Und da sich neben kostenlosen Downloads, die Idee des kostenlosen Wohnens leider noch nicht durchgesetzt hat, wird es selbst für die wirklich kreativen Musiker immer schwerer, sich voll und ganz ihrem Ding zu widmen.

Kinderzimmer Productions sind weder frustriert, noch leiden sie an Einfallslosigkeit. Sie wollen einfach etwas neues ausprobieren.

myoon sprach mit Textor vor seinem letzen Gig in Leipzig ausführlich über die Anfänge, das Leben mit einem Major im Rücken, der Weg zurück in die musikalische Selbständigkeit, neue Ziele und vieles mehr.




Kinderzimmer Productions – Irgendwo zwischen

Kinderzimmer Productions

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